Dienstag, 21. Januar 2014

Kaffee und andere Drogen

Und wieder einen Tag geschafft. So langsam ist es nicht mehr nur hoffen das es vorbei ist sondern auch die Freude auf das abendliche Essen. Nicht das immer alles mein Leibgericht wird doch gibt es ja immer wieder mal ein Highlight dazwischen. Heute gab es Spartaner-Hirse Mediterran. Das war OK. Kein Geschmacksorgasmus aber kann man mal essen.
Auf vielerlei Nachfrage habe ich mich heute nochmal mit dem Thema Kaffee beschäftigt. Mein geliebter Kopi Luwak ist ja nun seit 9 Tagen tabu. Sonst trinke ihn ihn natürlich Täglich. Als Ersatz dient mir Marokkanische Minze von Teekanne. Leider kein Vergleich mit dem Tee den man da unten bekommt aber man kann ihn trinken. Warum also keinen Kaffee. Nach einiger Recherche habe ich folgendes Zitat von Herrn Attila gefunden.
"Kaffee ist erlaubt, aber nicht empfehlenswert. Der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol macht die Challenge perfekt. Wenn es erst mal gar nicht ohne geht, täglich weiter reduzieren. Ganz viele schafften es nach wenigen Tagen, ganz ohne auszukommen! Nach wie vor werden für Zigaretten grausame Tierversuche gemacht. Das ist pervers und unsinnig und ein weiterer Grund, den Glimmstängeln den Laufpass zu geben. Rauchen ist sowieso nicht cool, du erhöhst damit nur massiv dein Risiko, an Krebs zu erkranken. Alkohol gehört zur Gruppe der Nervengifte. Allerdings benutze ich Rotwein sehr gern beim Kochen – der Alkohol verdunstet aber, nur das Aroma bleibt."
Was sagt mir das. Meine Frau hat mich angeschissen. Und sich selber gleich mit. Von wegen Kaffee ist verboten. Er ist nur nicht empfohlen. Es ist auch nicht empfohlen Deckenlampen auf einem Drehstuhl stehend anzubauen ohne die Sicherung zu entfernen. Machen kann man es aber trotzdem! An dieser Stelle sei gesagt das es wirklich ratsamer ist wenigstens die Sicherung zu entfernen wenn man schon keine sicherere Methode findet an die Lampe zu kommen als sich auf einen wackligen Drehstuhl zu stellen. Der Sturz war übel. Zurück zu Attila. Kaffee fällt also mehr unter die Rubrik freiwillige Selbstkontrolle. Da ich nun aber schon 9 Tage ohne lebe und meine Kollegen nicht umsonst den Entzug miterleben mussten werde ich es die restliche Zeit wohl oder übel auch noch überleben.
Was mich überrascht habt ist das für Zigaretten Tierversuche gemacht werden. Ich habe darüber sogar einiges gefunden.

Es gibt noch mehr aber ich will ja hier keine Linksammlung aufmachen. Wozu arme kleine Beagles dazu gezwungen werden mit Masken Zigarettenrauch einzuatmen? Um das Rauchen dem Raucher angenehmer zu gestallten. Durch eine Vielzahl von Zusätzen wird der Rauch weicher, angenehmer und besser verträglich gestaltet. Und um Zusäte zu testen werden Tierversuche gestartet. Ich würde nicht soweit gehen und sagen das Raucher nicht Vegan leben, da wahrscheinlich jedes Medikament was es auf dem Markt zu kaufen gibt an Tieren getestet wurde und auch Veganer mal Schmerzen haben. Aber bedenklich ist das schon. Für eine Droge die allein in Deutschland für 110.000 Tote jährlich sorgt auch noch kleine Hunde zu quälen finde ich nicht in Ordnung und stimmt ein bisschen Nachdenklich. Zum Thema Alkohol werde ich mich nicht auslassen. Ich gehe nicht davon aus, und ich habe auch keinen Anhaltspunkt dafür gefunden, das Alkohol gewerbsmäßig an Tieren getestet wird. Neben eine größeren Anzahl an betrunkenen Katzen bei YouTube scheint Alkohol besser und effektiver an Menschen getestet zu werden.



Montag, 20. Januar 2014

Das Brot

Wie ich ja schon das eine oder andere mal erwähnt habe, backe ich während der veganen Zeit mein eigenes Brot. Das ist zwar nicht in Attilas Buch zu finden, ist aber nach all seinen Regeln gebacken. Das einzige was ich nicht weiß ist das mit der Hefe. Die besteht ja bekanntlicher maßen aus Hefebakterien. Was die Frage aufwirft ob das zerkauen und verdauen von Hefebakerien noch ok ist oder schon weit ab von vegan. Ich habe für mich entschieden das Hefe vegan ist. Jedenfalls wenn man sie gleich verarbeitet. Ich denke nach 30 Tagen auf und nicht im Kühlschrank kann man mit einem Hefeblock bestimmt eine interessante Diskussion über die Entstehung der Welt führen. Will ich aber nicht, ich will Brot. Da ich einige Jahre als Aushilfe in einer Bäckerei gearbeitet habe freue ich mich immer wenn ich mal zu Hause ein Brot backen kann, wegen der Nostalgie. Ich bin da aber der einzige. Meine Frau ist da nicht so begeistert. Aber gut, wenn sie kocht muss ich abwaschen und wenn ich Backe muss sie halt die Küche sanieren. Arbeitsteilung ist alles. Das Brot was es bei uns gibt ist aus Dinkelmehl. Ich bin mir nicht ganz sicher warum ich kein Weizen essen darf aber Dinkel da beide fast gleich viel Kalorien haben, doch ich gehe mal davon aus das Dinkel gut gegen Krebs, Hautalterung und Rheuma ist. Also 500g des guten Pulvers in die Schüssel. Dann die Hefe. Ich nehme immer einen halben Würfel also 21g (Wichtig, auf genau das eine Gramm kommt es an) und löse diese in 50 ml warmen Wasser auf. Dann die Mischung ins Dinkelmehl. Gut verrühren und 30 Minuten warm und zugedeckt stehen lassen. An dieser Stelle ist nun euer Wissen über das Backen von Brot gefragt. Ja ja, ich müsste es auch wissen da ich ja jahrelang in der Backstube stand, aber Teig ist Meistersache. Ich war nur fürs formen, backen und ausliefern zuständig. Wozu Hefe warm und gemütlich stehen soll weiß ich noch. Aber wenn ich Wasser, Mehl und Hefe verrührt habe bleibt ein Dinkelmehlhaufen mit kleinen Mehlklumpen übrig. Wozu den warm stellen? Es ist noch gar kein Teig. Bitte gerne kommentieren. Gut nach 30 min kann der "Dinkelmehlhaufen mit kleinen Mehlklumpen" mit Sonnenblumenkernen (40g), Kürbiskernen (70g), geschroteten Leinsamen (50g) und einer geriebenen Mohrrübe angereichert werden. Zusätzlich noch 350ml warmes Wasser, einen Schuss Balsamicoessig und etwas Salz hinzugeben. Das ganze nun schön Kneten. Ich nehme dazu ganz frech meinen Mixer mit Knethaken. Die Hardcore-Vegangemeine verlangt wahrscheinlich das ich den Teig liebevoll knete und massiere aber ich bin da eher praktisch veranlagt. Nicht zu wenig kneten. Mindestens 5 min, eher 10 min. Dann ein eine gefettete Napfform geben (ich habe nur kleine deswegen nehme ich zwei) und für nochmal gut 30 min zugedeckt warm wegstellen. Nun sollte der Teig sich verdoppelt, bei mehr Hefe verdreifacht haben. Geht die Küchentür nicht mehr auf und quillt der Teig aus dem Fenster hier ein Tipp vom Profi: weiniger Hefe. Dann ca. 65 min bei 180°C backen. Ich decke das Brot nach 35 min mit Backpapier ab. In meinem kleinen Ofen wird das Brot sonst außer sehr dunkel. In einem richtigen Ofen geht das bestimmt auch ohne. Nach dem das Brot 65 min gebacken hat hole ich es aus der Form und lasse es nochmal 5 min auf dem Kopf stehend backen. Dadurch das es in der Kastenform hängt wird es untenrum immer etwas labberig, und durch das kurze backen ohne Form bessert sich das. Fertig. Wenn alles gut ging sollte das Brot so oder so ähnlich aussehen
Noch kurz zum Essen heute. Zum Frühstück gab es Müsli, zum Mittag Salat an der Salatbar und zum Abendbrot Blumenkohl mit Currysoße. Frühstück und Mittag waren recht unspektakulär aber das Abendbrot hat es wieder rausgerissen. Die Currysoße zu dem Blumenkohl ist eine wirklich leckere alternative zur braunen Butter und sehr zu empfehlen. Langsam finde ich gefallen an der veganen Küche. 


Sonntag, 19. Januar 2014

Woche ist rum

Wieder ein kleines Ziel geschafft. Die erste Woche vegan nach Attila ist rum und, auch wenn ich selber am wenigsten daran geglaubt habe, ich lebe noch. Zeit für eine Belohnung. Und wie Belohnt sich ein Veganer. Mit einer veganen Torte. Nach stundenlangen und sehr anstregenden zusehen wie meine Frau in der Küche umherspringt gab es am Ende eine Torte die sich hinter einer traditionellen Torte nicht verstecken musste auch wenn sie klein genug war um das problemlos zu können. Attila gibt in seinem Buch zwei Torte an die man herstellen kann. Nur doof das die Torten entweder nicht schmackhaft waren, jedenfalls nach dem Rezept zur urteilen, oder wahnsinnig teuer. Somit war also Kreativität gefragt. Was Kuchen und Torten betrifft ist meine Frau unschlagbar. Und so wurde es eine Eigenkreation. Der Boden aus Mandeln und Datteln, die Mitte aus Sojajogurt und das Topping aus roten Beeren. Eine gute Mischung aus den vorhandenen Rezepten aus dem Buch und Zutaten die wir noch da hatten. Ich hätte gerne ein Foto von der ganzen Torte gemacht aber wir waren zu schnell mit dem Essen. Deswegen nur dieses Schlachtfeld
Da man eine solche Kreation ja nicht an sich selber testen sollte haben wir uns gleich mal bei Freunden eingeladen und ihnen die Torte vorgesetzt. Das Highlight des Tages war in ihre ängstlichen Gesichter beim anschneiden zu sehen. Fazit: Sie haben alle überlebt. Drei positive Meinungen eine verhaltenes OK (mag auch Anstand gewesen sein). Alles in allem ist die Torte aber als Erfolg zu verbuchen. Wer Interesse hat kann von uns gerne Rezept und Tipps für die Zubereitung bekommen. Übrigens haben unsere Freunde gemeint das die Torte besonders gut mit Schlagsahne schmeckt.Wir machen sie bestimmt nochmal wenn jemand meint vegan essen ist nur Rüben lecken und Körner kauen. Dem werden wir es dann zeigen.
Ich habe das Buch des guten Attilas heute nochmal aufgeschlagen und überprüft ob ich alles richtig gemacht habe. Da stelle ich doch fest das ich mich jede Woche wiegen soll. Also gut. Ich mach das mal. Moment. 
Da ich ja kurz weg bin sollte hier ein Bild hin was die Wartezeit angenehm verkürzt. Leider habe ich kein gutes gefunden weswegen ich die Katzen hier eingefügt habe. Katzen gehen im Internet ja immer.
So wieder da. Also ich will hier nochmal festhalten das ich die ganze Woche über gut gegessen habe. Es gab das eine oder andere Gericht welches mir nicht so recht zusagen wollte und mir fehlte ab und zu ein Schokoladenweihnachtsmann. Ansonsten hat es mir an nichts gefehlt und ich habe nicht gehungert. Wie um alles in der Welt kommt die Waage also auf die Idee 2,5 kg weniger anzuzeigen. Es ging darum sich 30 Tage vegan zu ernähren. Möglicherweise auch um sich so bewusst zu werden was man den ganzen Tag so isst und was sich in unserem Essen noch so befindet. Vielleicht auch um mal was anderes zu Kochen und andere Zutaten auszuprobieren. Aber ich wollte doch nicht bei The Biggest Looser gewinnen. Sport habe ich, bis auf die 35 min laufen, ja nun auch nicht wirklich gemacht. Übrigend haben die 35 min Laufen 350 kcal verbrannt, also 7 Toffifee. Ich werde das die nächsten drei Wochen überwachen, aber wenn das so weiter geht werde ich wohl dann nicht mehr in meine Klamotten passen. So ein Mist. So langsam wir das Buch teuer. Nicht nur Mandelmus, sondern nun auch noch einen neuen Hoody. 
Zum wichtigen Teil. Nach einem ausgiebigen Schlaf wurde erst spät gefrühstückt. Es gab den Rest vom Brot. Nun aber getoastet da es doch etwas trocken war. Mit Erdnussmus, Salat, Radieschensprossen, Tomaten, Gurken und Mangocreme war das ein wirklich schmackhaftes Frühstück. Mittag ist ausgefallen. Wer erst um 11 mit dem Frühstück fertig ist hat halt kein Mittag verdient. Dann die Torte. Drei Stück. Ich möchte kurz anmerken das ich die nicht unbedingt gegessen habe weil ich so einen Hunger hatte sondern weil ich sie wirklich mochte, oder mir der Entzug vorgaukelte das ich sie mag. Abends gab es dann Quinoasalat. Je öfter ich das Quinoa esse desto mehr stelle ich fest das dieses mir vorher vollkommen unbekannte Korn aus Südamerika wirklich gut schmeckt. Ich werde mal sehen ob das Buch noch mehr aus Quinoa hergibt denn ich glaube nun langsam daran das die 30 Tage machbar sind.

Samstag, 18. Januar 2014

Sport Frei!

Ich habe es wahr gemacht. Nach dem ich heute mein Frühstück, Müsli mit Apfel und Sojajogurt, aufgegessen hatte musste ich heute noch mal arbeitsbedingt nach Lübeck. Schöne Stadt. Am meisten mag ich dort das Marzipan welches man im Werksverkauf nicht billig aber in rauen Mengen erstehen kann. Aufgrund dieses Umstandes (Arbeit nicht Marzipan) gab es bei mir heute mein Mittag erst um 14 Uhr. Da hatte ich dann auch das erste mal in der Woche Hunger. Die rote Linsensuppe von gestern war heute natürlich genauso köstlich. Ich konnte durch das Essen meine vorhaben Joggen zu gehen noch ein bisschen aufschieben, da man ja bekanntlich mit vollem Magen nicht schwimmen soll und es eine solche Regel bestimmt auch für das Joggen gibt, doch um 16 Uhr musste ich dann wohl oder übel ran. Isgeheim hatte ich gehoffe das es anfängt zu Regnen und ich eine wunderbare Ausrede vorschieben kann. Hat aber leider nicht geklappt. Das Wetter blieb stabil und mit 6 °C auch leider nicht zu Kalt. Also den Sportbeutel rausgekramt, Jogginghose an, so tun als ob man sich aufwärmen würde und dann mit schwarzer Kaputzenjacke, oder neumodern Hoody genannt, vor die Tür. Der Hoody hat einen praktischen Grund. Die ersten 500m, und noch viel wichtiger die letzten 500m, muss ich durch Evershagen laufen. Und wenn ich da schlapp mache werde ich zum Gespött des Viertels.So kann ich, sollten mich die Kräfte schon am LIDL verlassen, die Kapuze weit ins Gesicht ziehen und ich bleibe unerkannt. Gut also los.
Alles in allem waren es 5,2 km und ich habe 35 min gebraucht. Ich fand mich gut und lasse keine anderen Meinungen zu. Für den Anfang reicht das dann auch. Wenn man das Laufen nicht gewöhnt ist, ist das schon eine ganz schön lange Strecke. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, werde ich versuchen diese Strecke noch ein oder zwei mal zu Laufen. Also aufgepasst. Schwarzer Hoody und schnelles Walking in Verbindung mit lautem Röcheln kann nur der Veganer sein, bzw. hier im Getto der Vegangster. Abends gab es Pizza. Ja Pizza. Wenn auch nicht die gute von Joeys. Der Boden bestand aus Mandeln (fein gehackt) und Zucchini. Drauf kam übliches Pizzazeugs nur ohne Salami, Schinken, Scampis, Käse, Tunfisch, Ketschup und Ei. Also Paprika, Tomate, Zwiebel und natürlich auch Zuccini. Garniert mit etwas Haselnussmus in Agavendicksaft. Ich habe das Rezept gelesen und es war mir klar das es dieses nur heute geben kann. Zum Beginn des Dschungelcamps! Geeignet für jede Dschungelprüfung, jedenfalls wenn gerade kein Känguru zum Hodenabschneiden zur Verfügung steht. Grundsätzlich finde ich ja das diese Challenge etwas von Dschungelcamp hat. Meist gibt es komische Dinge zu essen die niemand identifizieren kann. Wenn man ein Tier sieht nimmt man voll ekel reiß aus. Und nur beim Gedanken an einen schönen Batzen Fleisch aus der gemeinen Wühlmaus wird einem Übel. Nur das bei Unserer Challenge die Probanden intelligenter sind. 
Ich freue mich übrigens sehr darüber das ich es geschafft habe andere Leute mit in diesen Irrsinn zu ziehen. Es gibt doch nichts schöneres als die Leute um sich herum zu haben die nicht nur mit einem leiden sondern genauso leiden.. Folgende zwei Bilder wurden mir zugespielt mit der Versicherung das die Gerichte voll Vegan sind.

Ich denke beim oberen Foto wurde nach der Aufnahme noch Milch aufgegossen. Aber ich danke für die nette Geste. Bis morgen. Busi und der Wolf.

Energiesparlampe

Die erste Arbeitswoche ist rum. Der Teil vor dem ich mir die meisten Sorgen gemacht habe ist also schaffbar. Vegan auf Arbeit. An dieser Stelle muss ich aber mal meine Frau loben. Ohne sie und der guten Vorbereitung von ihr wäre das um einiges komplizierter geworden. Heist also für alle die auch mal versuchen wollen sich 30 Tage Vegan zu ernähren, oder müssen, macht es nicht alleine. Es ist sehr viel Aufwand, da man sich mit vielen Produkten auseinandersetzen muss die man nicht überall bekommt und die man noch nie zuvor verwendet hat. 
Sonst war heute nicht viel. Wir haben herausgefunden das man beim Einkauf im Bioladen Rabatt im Parkhaus bekommt. Grundsätzlich eine gute Idee, aber die meisten die dort Einkaufen sehen eher so aus als wenn sie auf einem fliegenden Teppich oder einem Rauchwölkchen hereingeschwebt. Und dafür braucht man keinen Parkplatz sondern eher ein Bahnticket nach Teterow. Aber gut. Ich will mal nicht über meine neuen Freunde lästern. Frühstück und Mittag waren recht unspektakulär. Es gabt Brot mit Gurke, Tomate und Radischensprossen.

Das schrie ja gerade danach zum Abendbrot einen richtigen Knaller aufzutischen. Und es sollte auch einen geben: Rote Linsensuppe. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von roten Linsen und habe sonst immer ein rote Linsen Curry gemacht. Nur die Suppe von Attila ist nochmal einen Tick besser. Wirklich ein Highlight. 

Wird noch über die Zucchininudeln eingestuft und Attlila wird es schwer haben das noch zu toppen. Somit beende ich den Eintrag mit den Worten eines "Großen" Mannes:
Vegan leben ist wie eine Energiesparlampe. Kaum Energie und komisches Licht.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Es geht vorran

Die Kopfschmerzen lassen glücklicherweise langsam nach. Ich hoffe das sie morgen ganz Geschichte sind. Somit hoffe ich das sich zum Wochenende so langsam eine Gewöhnung einstellt und ich mit Phase zwei beginnen kann. Ja, auch wenn meine Frau mich mehr oder minder dazu gezwungen hat, jetzt wo ich bei der Challenge mitmache, möchte ich das ganze ja auch richtig machen. Also Phase zwei: Sport! Tja einfach gesagt. Aber was soll ich machen? Ich würde euch ja Abstimmen lassen. Aber was das bringt sieht man ja bei NameMyDaughter. Nur weil man sich nicht zu einen Namen für die ungeborene Tochter entscheiden kann, sollte man nicht unbedingt das Internet befragen. Ich hoffe wirklich das die Kleine nicht Cthulhu All-Spark McLaughlin heißen muss. Ich selber bin für Amelia Pond McLaughlin. Ok, auch ein bisschen Neerdig aber um Längen besser als die Alternative. Gut, also keine Abstimmung. Muss ich mich also selbst entscheiden. Ich glaube nicht das ich in ein Fitnessstudio gehöre. Ich glaube ich sehe schon etwas blöde aus zwischen den ganzen aufgepumpten muskelbepacken Kerlen. Bleibt nur ein Sport den man erstmal alleine oder zu Zweit machen kann. Da der Kollegenkreis in letzter Zeit nicht so richtig zu motivieren ist fällt Squash, das einzige was ich wenigstens etwas kann, auch aus. Also der Klassiker. Laufen. Ich habe vor einiger Zeit schon mal eine Runde hier im Getto ausgesucht. Diese werde ich wieder in Angriff nehmen. 5,5 km. Und das gute daran ist, ich kann sie nur im hellen Laufen da sie sonst zu gefährlich ist. Somit steht auch fest das ich am Samstag laufen gehe. Der Plan steht und wartet auf Umsetzung. Weil ich mich ja Silvester nach ein paar Bier auch noch freiwillig zum Ostsee Staffelmarathon gemeldet habe, ist das auch gleich noch ein gutes Training.
Ansonsten gab es natürlich auch heute was zu Essen. Brot zum Frühstück. Wie dieses genau entstanden ist gebe ich im Laufe der verbleibenden 26 Tage preis. Natürlich nicht trocken mit Wasser, sondern mit Olivenbutter und selbstgemachten Veganen Brotaufstrich. Dieser ist aus Agar Agar und ungesüßtem Fruchtsaft entstanden. Das Agar Agar dickt den Fruchtsaft soweit ein das man ihn aufs Brot streichen kann. Etwas sauer aber schmeckt. Zum Mittag nochmal der grüne Krieger vom Vortag. Aufgewärmt fand ich es sogar etwas besser als Frisch. Ich gebe aber zu ein Schnitzel mit Pommes und Jägersoße wäre mir schon lieber gewesen. Abends haben wie dann die Zucchininudeln mit Tomatensoße ausprobiert. Ein absoluter Tipp an alle, auch nicht Veganer. Hat mich voll überzeugt und wird es in der verbleibenden Zeit öfters mal geben. Wer es nicht lassen kann, soll halt ein paar Hühnchenstreifen und Sahne dazu tun.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Grüner Krieger

Immer noch Kopfschmerzen, immer noch Müde. Das beschreibt auch den heutigen Tag recht gut. Vielleicht eine kleine Besserung. Könnte aber auch Gewöhnung sein. Einige Recherche hat ergeben das viele die ersten Tage damit zu tun haben. Meine Frau hat echt Glück das ich das nicht vorher gelesen habe. Ich hätte mich darauf nie eingelassen.  Nun gut es ist so. Zum Frühstück gab es heute Müsli. Eine willkommene Abwechslung zum Porridge. Da es je keine Milch für uns gibt haben wir das Müsli mit Soja Jogurt gestreckt. Wieder eine Überraschung, das schmeckt. Der Soja Jogurt schmeckt wie Naturjogurt. Jedenfalls im Müsli. Pur habe ich ihn nicht probiert, werde das aber nochmal nachholen. Fürs Mittag hatte ich mir die Erbsensuppe vom Vortag mitgenommen. Naja. Frisch war sie besser. Und es fehlte natürlich auch die Gesellschaft. Das mitnehmen der Quinoa Buletten in die Kantine ist ja noch vertretbar. Aber ich würde nicht soweit gehen ganze Mahlzeiten mitzunehmen. Gibt bestimmt ein paar komische Blicke wenn ich das Essen rüberreiche mit den Worten:
Nur warm machen bitte. Euer Fraß ist ja nicht zu essen.
Also alleine vorm dem Rechner essen. Gut, hat man mal in ruhe Zeit sich nen Russen beim experimentieren anzusehen.
Ich werde 2 Dinge aus diesem Video ausprobieren. Wie zerteile ich einen Apfel mit meinem Finger, den davon habe ich genug (von den Äpfeln und nicht von den Fingern), und wie bekomme ich einen Schaschlikspieß durch einen Luftballon. Damit kann man bestimme das eine oder andere mal Überraschen. Zum Abendbrot gab es "Grüner Krieger". Ein Teller voller grünem Gemüse. Erbsen, Brokkoli, Zucchini, Zuckerschoten, Basilikum, Petersilie und Grüner Spargel. Naja. das stelle ich mir unter Veganer Küche vor. Ein Garten auf dem Teller. Alles leich angedünstet damit es bloß nicht die Vitamine verliert und nichts handfestes. Nicht so mein Fall. Und Morgen gibts das gleich nochmal zum Mittag. Na gut. Nur noch 27 Tage.